Drei Meter zwanzig sind schwer zu übersehen. Kirsara Düsterschnee ist eine Worgen von gewaltiger Statur, doch in Drachenstein steht ihr Name für mehr als Kraft und schwere Rüstung. Als Drachenhüter unterstützt sie die Leitung und ist eine Ansprechpartnerin für Mitglieder, Gäste und Besucher.
In Nordend geboren, hat die vierzigjährige Kriegerin und Schmiedin heute in Westfall ihre Heimat. Schwarzes Fell mit weißgrauem Unterfell, ein kräftiger Körperbau und kristallblaue Augen prägen ihre Erscheinung. Ihr rechtes Auge hat sie verloren; an seiner Stelle trägt sie ein Glasauge. Eine alte Narbe am Hals und ihre leicht raue, kratzige Stimme gehören ebenso zu dem Bild, das man von ihr gewinnt.
Handwerk und Wehrhaftigkeit
Kirsaras Stärke zeigt sich nicht nur im Kampf. Auch ihr Handwerk verlangt Kraft: Sie ist Schmiedin und trägt häufig einen Schmiedehammer und eine Spitzhacke am Gürtel. Ihre schwere Metallrüstung und zwei große Claymores unterstreichen ihre Wehrhaftigkeit. Zwischen Taschen, Werkzeug und Proviant ist sie eine eindrucksvolle Erscheinung – eine, auf die ihr Beiname „Die liebe Riesin“ einen anderen, freundlicheren Blick eröffnet.
Ein offenes Ohr für Drachenstein
Als Drachenhüter steht Kirsara der Gemeindeleitung zur Seite. Wer Fragen hat, von Sorgen berichten oder ein Missverständnis klären möchte, findet in ihr eine Ansprechpartnerin. Sie trägt Anliegen an die Leitung heran und hilft mit ihrem Rat, Lösungen für die Gemeinschaft zu finden.
Ihr Rang beschreibt diese Aufgabe. Er stellt sie nicht über die anderen Mitglieder: In Drachenstein gehören gleiche Rechte und Freiheiten ebenso zum Zusammenleben wie gegenseitige Unterstützung.



